Pimler kennenlernen
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DIE GESCHICHTE HINTER DEM SCANNER

Jedes Chaos braucht
einen Pimler.

Wie aus einem stillen Helfer im Hinterzimmer
der Held des Produktkatalogs wurde.

Sechs Bilder. Eine Geschichte.
Pimler zwischen ratlosen Kollegen, Produktetiketten und widersprüchlichen Tabellen.

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Wenn sonst keiner mehr weiterweiß.

Die verschwundene Liste

Pimler war früher der Typ, den alle riefen, wenn eine Excel-Liste verschwunden war. Oder wenn derselbe Artikel im Shop „Mitternachtsblau“, im Katalog „Navy“ und im Lager „blau??“ hieß.

Pimler an seinem Schreibtisch zwischen Produktmustern, Katalogen und einem endlos druckenden Drucker.

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Hier fing alles an.

Das Hinterzimmer

Er arbeitete im hintersten Zimmer eines riesigen Warenhauses. Zwischen vergessenen Produktmustern, alten Katalogen und einem Drucker, der seit Jahren „gleich fertig“ war.

Niemand wusste genau, was Pimler dort tat. Aber danach stimmten die Daten wieder.

Pimler entdeckt spät nachts ein blaues Shirt mit unterschiedlichen Namen und Preisen sowie einem fehlenden Produktfoto.

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Eine Nacht, die alles veränderte.

Ein Produkt. 43 Namen.

Eines Nachts fand er einen Artikel mit 43 Namen, sieben Preisen und keinem einzigen brauchbaren Foto.

Er beschloss, endlich die Ursache zu suchen.

Pimler verfolgt die getrennten Tabellen von Marketing, Einkauf, Vertrieb, Lager, Webshop und Buchhaltung.

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Die Spur führt durchs ganze Haus.

Jeder hat seine eigene Liste.

Die Spur führte durch sämtliche Abteilungen – und überall pflegte jemand seine eigene Liste.

Seitdem zieht Pimler mit seinem Scanner durch das Produktchaos. Er sammelt verlorene Eigenschaften ein, bringt Varianten wieder zusammen und findet sogar heraus, zu welchem Produkt „IMG_4837_final_final2.jpg“ gehört.

Pimler führt mit seinem Scanner verschiedene Angaben und Bilder zu einem vollständigen Produkt zusammen.

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Mit Brille, Mantel und Geduld.

Pimler bringt Ordnung.

Seine Brille zeigt ihm Widersprüche, die andere übersehen. In seinem Mantel stecken Produktetiketten, Adapter und ein zerknitterter Zettel mit der Aufschrift „Bitte nicht löschen“.

Pimler ist etwas eigen, aber geduldig. Er würde dich nie dafür verurteilen, dass du Maße in ein Freitextfeld geschrieben hast. Er fragt nur: „Die 120 … sind das Zentimeter?“

Pimler und sein Team feiern den vollständigen Produktkatalog. Sein eigener Geburtstag steht auf einem Zettel noch auf TBD.

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Fast alles hat jetzt seinen Platz.

Endlich vollständig. Bip!

Sein Scanner macht ein zufriedenes kleines Bip, wenn ein Produkt vollständig ist.

Seine große Schwäche: Er kann keinen unvollständigen Datensatz liegen lassen. Sein eigener Geburtstag steht allerdings noch auf „TBD“.

„Ich weiß, irgendwo
haben wir das.“— Pimler
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